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Russische Medizinerinnen bei Beschuss einer Klinik in Aleppo getötet >

Geheim und verschwiegen: Die "Populismus"-Lüge von Dr. Michael Grandt >

Demokratie ist nur dann, wenn „richtig“ gewählt wird von Peter Haisenko >

Instrumentalisierung der politischen Lüge von Willy Wimmer >

Der Krieg des Westens gegen die Wahrheit von Prof. Dr. Paul Craig Roberts >

Kuba, Fidel, Sozialismus … Hasta la victoria siempre! >

Der Lebensweg von Fidel Castro >

Russische Medizinerinnen bei Beschuss einer Klinik in Aleppo getötet

Moskau nennt Schuldige

Russlands Verteidigungsministerium hat am Montag den Tod von zwei russischen Medizinerinnen beim Artilleriebeschuss einer mobilen Nothilfestation durch Oppositionskämpfer bestätigt. Zwei weitere Mediziner und ein RT Journalist sind verletzt worden.

Die Kämpfer, die die Nothilfe beschossen, hatten sicher deren Koordinaten.

„Zweifelsohne haben die Kämpfer der Opposition geschossen. Wir verstehen gut, von wem die Kämpfer die genauen Angaben und Koordinaten der russischen Nothilfestation bekamen, als diese ihre Tätigkeit aufgenommen hat“, sagte Konaschenkow.

Die Verantwortung für diese Tat trügen, so Konaschenkow, "nicht nur die direkten Ausführenden — die Kämpfer der Opposition".

Sondern:

"Das Blut unserer Militärs klebt nun auch an den Händen der Auftraggeber dieses Mordes, die diese Tiere in Menschengestalt erschufen, aufzogen und bewaffneten, die sie als Ausrede vor dem eigenen Gewissen und den Wählern als 'Opposition' bezeichnen", betonte der Ministeriumssprecher.

Gemeint seien damit die "Schutzpatronen der Terroristen" aus den USA, Großbritannien, Frankreich und anderen "mitfühlenden Ländern und Organisationen", hieß es weiter.

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Geheim und verschwiegen: Die „Populismus“-Lüge!

Dr. Michael Grandt

Das Volk muckt auf. Die Parameter in der Wahllandschaft verändern sich dramatisch. Angst geht um bei den Etablierten. Medien und Politiker fahren jetzt eine Kampagne gegen den „Populismus“. Was Ihnen jedoch verschwiegen wird: Das geheime Ziel, das dahinter steckt ist, unbequeme Wähler „umzudrehen“.

Über Gutmenschen, Sprachpolizei und „Neusprech“ [das lässt sich genau so gut auf Österreich umlegen, Red. akt]

Man hört die Worte und Begriffe in jeder Talkshow, man liest sie in jeder Zeitung, man sieht sie in jeden Nachrichten: „Populisten“ und die Steigerung davon:

„Rechtspopulisten“.

Von wem ist die Rede? Na klar, von der AfD, DER neuen Angstpartei [in Österreich FPÖ, Red. akt], die den Etablierten aller Richtungen immer mehr Stimmen abnimmt.

Hier die Knallhart-Fakten: Nach der neuesten INSA-Umfrage zur Bundestagswahl 2017 würde die AfD jetzt auf 15 Prozent kommen. Ein PLUS von 10,3 Prozent zur Bundestagswahl 2013. Die CDU/CSU käme nur noch auf 31,5 Prozent, ein MINUS 10 Prozent. Auch SPD und Grüne würden verlieren. Alles klar?

Immer mehr Bürger wenden sich diesen „Populisten“ zu. Sie spüren eine erdrutschartige Systemverschiebung. Das macht den etablierten Parteien natürlich Angst. Sie fürchten um ihre Ämter und Pöstchen. Sie befürchten Macht und Einfluss zu verlieren. Und gerade deshalb haben sie die „Populismus-Lüge“ erfunden und eine noch nie dagewesene Desinformations-Kampagne gestartet.

Die Systemparteien und die Systempresse wehren sich jetzt mit Orwell’schen „Neusprech“-Methoden: Die Gutmenschen-Sprachpolizei will das Wort „Populismus“ der Öffentlichkeit als „rechts“ oktroyieren, bzw. aufzwingen und ihr einimpfen, das wäre etwas Verwerfliches. Wohl frei nach dem Motto: „Wählen Sie keine Populisten; Populisten sind schlecht; Populisten sind rechts. Wählen Sie uns!“

Aus Populismus wird „rechts“, „völkisch“ und „Pöbel“

George Orwell schreibt in seinem Klassiker „1984“, dass „Neusprech“ nur ein Ziel hat, nämlich jede Möglichkeit des unabhängigen Denkens einzuengen. Er spricht von einem „gigantischen geistigen Betrugsmanöver.“

So ähnlich sehe ich das Manöver, das Sie verdummen und verwirren soll, ebenfalls. Denn in Wirklichkeit bedeutet „Populismus“ nichts Schlimmes:

„Populus“ heißt „das Volk“

Ein Populist ist also jemand, der so redet wie das Volk. Genauso sollte es doch sein. Denn ein Abgeordneter ist ein Volksvertreter und nichts anderes! Das „Volk“ ist einer der wichtigsten Bestandteile unserer Verfassung. Denn einen Verfassungsstaat ohne Staatsvolk ist undenkbar.

Doch im Medien-und Politiker-Neusprech wird aus „Populismus“ plötzlich „Pöbel“, „Rechts“ und „völkisch“. Und „völkisch“ statt „Volk“ assoziiert man mit dem NS-Regime. Die Umkehrung der Bedeutung. So einfach geht das!

Ich frage Sie: Fühlen Sie sich gut, wenn Sie eine „populistische“ Partei wählen oder gar als „Populist“ diskriminiert werden? Spüren Sie die Stigmata des „Rechten“ und des „Völkischen“ schon auf sich? Ja? Dann werden Sie es sich zweimal überlegen, wen Sie tatsächlich wählen und werden in der Öffentlichkeit tunlichst vermeiden, zuzugestehen, „Populisten“ gewählt zu haben. Wenn Sie es überhaupt noch tun.

So versucht man Ihre unbequeme Wählerstimme, die an „Populisten“ gegangen wäre, „umzudrehen“.

1984 = 2016

Heute ist JEDER schon rechts, der anders denkt als das Establishment! Aus der erschreckenden Fiktion „1984“ wird „2016“: „Gedankenpolizei“, „Neusprech“, „Facebook-Kontrollen“ und staatliche Aufrufe zur Beschnüffelung Andersdenkender. Verstehen Sie, wie diese „Populismus-Lüge“ funktioniert?

Dahinter steckt in Wahrheit die Angst vor dem eigenen Volk. Die Angst, bei den nächsten Wahlen seinen Stuhl zu verlieren, die Angst, sein Pöstchen abgeben zu müssen, die Angst, Macht einzubüßen. Sie als Wähler sollen so manipuliert werden, dass Sie nur die Parteien wählen, die „gewünscht“ sind und das System so belassen, wie es ist.

Lassen Sie sich auf dieses durchsichtige Spiel und diese billigen Tricks nicht ein! Sie sind das Volk und damit die „Populisten“. Im wahrsten Sinne des Wortes.

http://www.watergate.tv/2016/12/01/dr-michael-grandt-die-populismus-luege/

Gruß an die „Gedankenpolizei“

Der Honigmann.

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mehr Informationen: Heimat & Umwelt >

 

Demokratie ist nur dann, wenn „richtig“ gewählt wird

von Peter Haisenko

Peter Haisenko (* 1952) ist in seiner Jugend in Gräfelfing seiner Leidenschaft Elektronik und Technik nachgegangen. Neben seinem Abitur hat er in einem kleinen Verlag gearbeitet und dort erste Erfahrungen im publizistischen Bereich erworben. Nach dem Abitur Ausbildung an der Lufthansa-Flugschule zum Verkehrspilot. Die folgenden 30 Jahre im weltweiten Einsatz als Copilot und Kapitän auf den Mustern B727, DC 8, B747, B737, DC 10 und A 340. Seit 2004 tätig als Autor und Journalist hat Peter Haisenko die Bücher "Bankraub globalisiert" und "England, die Deutschen, die Juden und das 20. Jahrhundert" veröffentlicht. Als Herausgeber "Der Weg vom Don zur Isar" in zwei Bänden. 2007 erfolgte die Gründung des Anderwelt Verlags und 2013 des Online-Magazins Anderweltonline.com. Peter Haisenko hat in den letzten Jahren etwa 300 Artikel veröffentlicht mit Schwerpunkten Wirtschaft, Historie, Politik und Luftfahrt. (Wikimannia >)

Erinnern wir uns an Palästina:

Als 2006 die Hamas mit großer Mehrheit gewählt worden ist, hat die EU ihre Milliardenhilfen umgehend eingestellt. Die Wähler wurden „bestraft“ für das Kreuz an der „falschen“ Stelle. Jetzt Donald Trump. Der „Spiegel“ spricht bereits vom Ende der Demokratie, versteigt sich sogar so weit, wegen Trump vor aufkommendem Faschismus zu warnen. Brexit und Trump werden als „Unfall“ bezeichnet. Kurz gesagt, werden vom „Spiegel“ und anderen Meinungsdiktatoren Wahlausgänge als undemokratisch, als „Gefahr für die Demokratie“, bezeichnet, die diesen nicht in den Kram passen.

Wie wurde auf Trump eingeschlagen, als er sich die Option auf eine Stimmennachzählung offen gehalten hat für den Fall, dass er nicht gewinnt. Jetzt hat die US-Grüne Jill Stein genau das in Angriff genommen und man kann in der Berichterstattung und in den Kommentaren geradezu die Genugtuung, ja Freude spüren, dass Trump eventuell doch noch verhindert werden könnte. Was für ein Schmierentheater! Offensichtlich wagt Clinton nicht selbst, die Integrität des amerikanischen Wahlmodus’ anzuzweifeln und schickt jemand vor, der es egal sein kann, ob sie nun drei oder 3,01 Prozent erhalten hat. Die Frage, wie sie die erforderliche Million für den Nachzählungsantrag so schnell auftreiben konnte, wird gar nicht gestellt.

Parteiendiktatur statt wahrer Demokratie

Tauchen neue Parteien auf, die sich vom Einheitsbrei abheben und haben diese auch noch Erfolg, wie die FPÖ in Österreich oder die AfD, wird sofort vor einer Gefahr für die Demokratie gewarnt. Welche Demokratie meinen diese selbsternannten Hüter der Demokratie eigentlich und welche „Demokratie“ haben wir überhaupt? Unsere repräsentative Demokratie ist zu einer Parteiendiktatur verkommen. Wir Wähler haben keine „freie Wahl“! Wir dürfen nur wählen, wen die Parteien auf ihren Wahllisten zulassen und wie diese zustande kommen, ist alles andere als demokratisch. Da wird gekungelt und ausgegrenzt, Querdenker ins Abseits gestellt. Nicht einmal den eher unwichtigen Bundespräsident dürfen wir ohne Parteifilter wählen.

Wie repräsentativ kann unsere Vertretung im Bundestag sein, wenn ein Viertel der Abgeordneten Beamte sind, die ansonsten gerade mal zehn Prozent der Bevölkerung ausmachen? Achtzig Rechtsanwälte und Notare vertreten im Parlament ihre Zunft von insgesamt rd. 160.000, die es in Deutschland gibt – das sind zwei Promille von 80 Millionen. Merkel und ihre Ministerriege haben noch nie „normal“ gearbeitet. Allen jenem ist gemein, dass sie die Sorgen und Ängste der normalen Bürger um Arbeitsplatzverlust und Altersversorgung nicht aus eigener Erfahrung kennen. Wer wundert sich da noch, dass ein solcher Bundestag der „Agenda 2010“ und Hartz IV zugestimmt hat? Dass Zeitarbeit und prekäre Bezahlung nicht abgelehnt worden sind? Dass sich die Mehrheit nicht mehr vertreten fühlt und alternative Parteien Zuspruch finden?

Nur mit viel Geld kann ein Quereinstieg gelingen

Der Außenseiter Donald Trump konnte sich überhaupt nur zur Wahl stellen, weil er verdammt viel Geld hat. Die AfD existiert nur, weil Hans-Olaf Henkel mit seinen Verbindungen genügend Geld zur Gründung auftreiben konnte. Ich stelle fest: Wer kein Geld im Kreuz hat, hat keine Chance, eine neue politische Kraft auch nur in die Nähe eines Erfolgs zu führen. Die Ochsentour durch die Instanzen der etablierten Parteien verlangt unbedingte Loyalität gegenüber den etablierten Parteioberen, wenn man vorankommen will. Welche Demokratie meinen wir also? Die des Geldes und des Duckmäusertums?

Donald Trump hat die Stimmen derjenigen eingesammelt, die sich endlich wieder ernstgenommen fühlen wollen, eine Vertretung ihrer Interessen wünschen. Wie heuchlerisch verlogen muss da Merkels Grußbotschaft an Trump wirken, in der sie die „Einhaltung westlicher Werte“ anmahnt? Welche Werte meint sie? Die Zerstörungskriege in Arabien, Irak, Libyen, Syrien, Afghanistan? Guantanamo und die Ermordung Tausender Unschuldiger mit Drohnen? Die Todesstrafe in den USA? Regime-Changes nach Lust und Laune? Unübersehbare Kriegsvorbereitungen gegen Russland? Sanktionen, derentwegen Tausende Kinder sterben, weil sie keine Medikamente bekommen? All dem hat Donald Trump abgeschworen. Wird er deswegen verteufelt? Wird er abgelehnt, weil er erkannt hat, dass ein fairer Wettbewerb zwischen westlichen Familienvätern und chinesischen Wanderarbeitern nicht funktionieren kann und er das revidieren will? Heißt der Erhalt westlicher Werte der Erhalt wachsender Einkommensunterschiede und Schutz der Kapitalgewinne? Fortschreitende Privatisierung und „Prekarisierung“ der Arbeitswelt?

Ingenieure braucht das Land!

In der Politik, im Bundestag dominieren Juristen. Wer mit diesen zu tun hatte weiß, dass Juristen Probleme machen, erfinden und nur höchst selten mit Vernunft lösen. Sie sind kreativ in der Auslegung von Gesetzen, immer mit dem Ziel, eine Lücke zur Umgehung von Vorschriften zu finden, die ihre Klientel am Ziel des eigenen Vorteils hindern könnten. Ganz anders Ingenieure. Ihre natürliche Aufgabe ist es, Probleme zu lösen. Das überträgt sich auch auf ihre Lebenseinstellung abseits der Technik. Aber genau diese Spezies ist im Bundestag kaum vertreten, geschweige denn in der Ministerriege. Wen wundert es da noch, dass Probleme nicht gelöst werden, sondern bestenfalls aufgeschoben? Und wenn ich schon dabei bin, habe ich eine Forderung für die Person des/der Bundeskanzlers/in: Wer den Staat führen will, sollte eigene Kinder haben. Wer Kinder hat, weiß, wie sehr diese das eigene Denken verändern und zwar dahingehend, dass man sich auch Gedanken über deren Zukunft macht, jenseits kurzfristiger Vorteilsnahme.

Unsere westlichen Politiker und Abgeordnete vertreten das Volk nicht. Sie vertreten Lobbyisten der Großkonzerne und ihre eigene Karriere. Der Wähler? Ein lästiges Hindernis, das im „richtigen“ Sinn erzogen werden muss, damit er die selbstlose Grandiosität der Ziele der Regierung erkennen und gutheißen kann. Damit das auch funktionieren kann, werden einfache Vorgänge immer als besonders kompliziert und vielschichtig, am besten als alternativlos dargestellt. Wenn aber jemand kommt, der Lösungen so einfach aufzeigt, wie sie sein könnten, wird er als Populist abgetan. Schlimmer noch ist der Umgang mit Regierungschefs, die ihrem Volk wirklich Gehör schenken und zu dessen Wohl regieren. Wenn sie deswegen große Zustimmung erfahren, Wahlergebnisse mit absoluter Mehrheit einfahren, werden sie als Diktatoren und Regime als Feinde der Demokratie bezeichnet. Wieder einmal verhält es sich genau andersrum: Sie sind die wahren Demokraten, denn sie respektieren den Wähler als ihren Souverän, handeln entsprechend und werden deswegen mit Mehrheit wiedergewählt!

Kartell der Meinungsdiktatur

Von einer riesigen Verschwörung gegen „das Volk“ zu sprechen, ist wohl nicht ganz falsch. Aber ich denke, richtiger wäre es zu erkennen, dass unsere Häuptlinge in Wirtschaft und Politik vor allem Egoisten sind, die jeglichen Gemeinsinns verlustig gegangen sind. In diesem Sinn sind sie nicht fähig einen guten Ansatz des (politischen) „Gegners“ zu unterstützen, auch wenn sie selbst diesen als richtig, als mehrheitsfähig erkennen. Gerade das letzte Jahr hat aber gezeigt, dass sich auf der anderen Seite alle zusammentun, wenn sie erkennen mussten, dass ihre jeweiligen, dann gemeinsamen Positionen nicht mehrheitsfähig sind. Sie bilden ein Kartell der Meinungsdiktatur und behaupten dann, die Hüter der Demokratie zu sein. Mit Meinungsterror und politischer Korrektheit vertreten sie Minderheiten. Auch das ist kein Wunder, denn Minderheiten sind im Bundestag und in Regierungspositionen überrepräsentiert.

Diejenigen, die die westlichen Länder regieren, wissen, dass sie am Volk vorbei regieren. Deswegen haben sie auch solche Angst vor Bewegungen, die den Willen der Wähler aufgreifen und so Erfolge einfahren. Sie müssen diese geradezu als populistisch oder postfaktisch bezeichnen, als Gefahr für die Demokratie darstellen. Die Wahrheit aber ist, dass sie nur eine Gefahr für ihre Pfründe sind; für ihre eigene Karriere, die den Wählerwillen nur dann aufgreift, wenn er dieser und ihrer eigenen Zielsetzung förderlich sein kann. Demokratie lebt vom Wechsel. Mit diesen Worten hat Merkel Obama verabschiedet und nur Tage später verkündet, uns diesen Wechsel nicht anbieten zu wollen. Die Amerikaner hatten mit Trump eine Chance auf diesen Wechsel und sie haben sie wahrgenommen. Welche Partei, welche Bewegung, welche Persönlichkeit bietet uns in Deutschland eine Chance auf Wechsel? Innerhalb des Parteienklüngels der etablierten, der Regierungsparteien, kann ich die nicht erkennen.

Der Wähler kann nicht „falsch“ wählen

Wenn Norbert Hofer in Österreich zum Präsident gewählt wird, wette ich darauf, dass auch dieses Mal eine Wählerbeschimpfung folgen wird. Die Österreicher haben dann „falsch“ gewählt und das Ergebnis, Norbert Hofer, ist eine Gefahr für die Demokratie. Nein, ist es nicht. Aber es ist eine Gefahr für die Parteiendiktatur, die uns als Demokratie verkauft wird. Es ist eine Gefahr, dass der Wähler auch andernorts jeder noch so kleinen Chance seine Stimme gibt, die Parteien- und Meinungsdiktatur zu überwinden. Merkel sagt, dass es Deutschland noch nie so gut wie heute ging. Ja, denen „da Oben“ schon, denen „da Unten“ eher weniger und denen, die in prekären Arbeitsverhältnissen Angst um ihre Altersversorgung haben, schon gar nicht.

Wer behauptet, Wähler hätten nicht richtig gewählt, hat Demokratie nicht verstanden, ist kein Demokrat. Der Wähler kann gar nicht „falsch“ wählen, denn er drückt mit seiner Stimmabgabe nur seinen Willen aus und darum geht es in einer Demokratie. Wer das als falsch bezeichnet demonstriert, wie weit er sich von Demokratie entfernt hat, diese nur als Instrument für die eigene Machterhaltung sieht. Unsere Form der Demokratie, der quasi-religiöse Status derselben, bedarf einer Grundrenovierung und genau davor fürchten sich die Etablierten. Mit Donald Trump, der AfD, Marine le Pen, Norbert Hofer und der FPÖ kann der alte Klüngel überwunden, eine Alternative zum etablierten Klüngel gefunden werden. Es ist folglich kein Wunder, ja geradezu alternativlos, wenn die Etablierten in höchst undemokratischer Weise diese Wahlergebnisse nicht anerkennen wollen und Wählerbeschimpfung betreiben. Man kann nur hoffen, dass sie bei den nächsten Wahlen die demokratische Quittung von den „Falschwählern“ erhalten.

Wann ist Kommunismus? Dazu ein alter Witz aus Stalins Reich:

Zu Zeiten Stalins wurde ein verdienter Kolchosnik (Landarbeiter) von Stalin nach Moskau eingeladen, um eine Ehrung zu empfangen. Er fragte Stalin, wann denn das Ziel, der „richtige“ Kommunismus, erreicht sein wird. Stalin führte ihn auf den Balkon und deutete auf zwei Autos: „Jetzt sind es nur zwei. Wenn es viele, sehr viele sind, dann ist es Kommunismus.“ Der Kolchosnik kommt zurück nach Hause in sein Dorf und die Kameraden fragen ihn, was er erfahren hat. „Ich weiß jetzt, was Kommunismus ist,“ sagt er. Wie Stalin führt er seine Kameraden vor´s Haus und sieht sich um. Kein Auto zu sehen, aber ein Trauerzug mit einem Leichenwagen fährt vorbei. „Seht ihr, jetzt ist es nur einer, aber wenn es viele, sehr viele sind, dann ist es Kommunismus!“

In diesem Sinn empfehle ich unser neues Buch: „Die Deutschen – Das klügste Volk auf Erden verabschiedet sich von der Geschichte“ (Das letzte Kapitel einer Tragödie). Wir haben viele Leserkommentare erhalten, die ihre Freude über den Humor und beißenden Scharfsinn des Autors bekundet haben. Ein echtes Lesevergnügen, auch wenn das Thema an sich eher traurig ist. Im Buchhandel oder direkt von Verlag bestellen.

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Instrumentalisierung der politischen Lüge

Willi Wimmer

Es wurde langsam Zeit. Es musste eine neue Sau her, die vor der staunenden Öffentlichkeit durchs publizistische Dorf getrieben werden sollte. "Fake news" ist die neue Zauberformel, mit der im gesamten Westen neue Atemlosigkeit hergestellt werden soll.

Etwas, was in Washington in Zusammenhang mit strafrechtlichen Ermittlungen in der amerikanischen Gesellschaft seinen Ursprung hat, wurde flugs gegen "die Russen" verdachtsweise umgewidmet. So etwas kennt man aus der Vergangenheit, wenn imaginäre Gegner für das eigene Unvermögen oder Fehlverhalten herhalten mussten. Es ist die hohe Zeit für Berliner "Maaßlosigkeit", bei der es gilt, die hässlichen Köter der grosskoalitionären Gesinnungspolizei gegen diejenigen loszulassen, die von ihren grundgesetzlich verbürgten Rechten Gebrauch machen.

Es blieb aber nicht dabei. Selbst die Bundeskanzlerin ließ es sich in der Debatte für den Haushalt 2017 nicht nehmen, gesinnungspolizeiliche Elemente anzuführen und es dabei so zu formulieren, wie es zuvor bereits in der Führung ihrer eigenen Fraktion vorgemacht worden war.

Es gibt eine neue Konstante in der deutschen Politik: Politisches Scheitern wird durch Beseitigung eigener Wertvorstellungen ausgeglichen.

Lüge - statt westlicher Werte

Dabei steht der gesamte Westen, vor allem in der Ausformung durch die Nato seit fast 20 Jahren unter der "Herrschaft der Lüge". Man ist gut beraten, dabei auf die famose WDR-Dokumentation in Zusammenhang mit dem völkerrechtswidrigen Krieg gegen die Bundesrepublik Jugoslawien einzugehen. Die gesamte westliche Politik in der entscheidenden Frage nach "Krieg oder Frieden" wurde in dem Titel dieser Dokumentation vorweggenommen. "Es begann mit einer Lüge" befand es seinerzeit der WDR und es sollte den einwandfrei recherchierenden Journalisten beruflich nicht bekommen. Wer sich im Westen über die Behandlung kritischer Journalisten durch andere echauffiert, sollte sich an dieses WDR-Beispiel ebenso erinnern wie an den ZDF-Chefredakteur, Herrn Brendel. Der wurde vom Hof gejagt, weil er der Merkel-Entourage gegenüber angeblich unbotmäßig gewesen war.

Der Westen glänzt durch amtliche Lügenpolitik

Die Methode westlicher und dabei regierungsamtlicher Lügenpolitik ist ebenso perfide wie erfolgreich. Die Menschen im Lande haben ein gutes Gefühl dafür, was geht und was nicht geht. Sie müssen sich dafür zwar von Pöbel-Publizisten als "dumm" beschimpfen lassen, aber sie liegen damit richtig. Genau dort setzen die westlichen "Spin-Doktoren" in ihrem Bemühen an, die Menschen in einer Abfolge von Kriegen zu treiben. Dies geschieht durch einen perfiden Aufbau der Dämonisierung von Spitzenverantwortlichen der Länder, die man ins Visier genommen hat. Die letzten 20 Jahre wurden genau von diesem Vorgehen bestimmt. Die Lüge über tatsächliche oder erfundene Vorgänge dient der Manipulation der westlichen Öffentlichkeit, um sie kriegsgeneigt zu machen.

Die Nato ließ in diesem Sommer in Berlin noch denjenigen öffentlich ehren, der in einer bislang einmaligen Vorgehensweise die westlichen Gesellschaften über Wochen bei Kriegslaune gehalten hatte. Die Bürgerinnen und Bürger empfinden nach ihren Wertvorstellungen und genau dort setzen die regierungsamtlichen Lügen systematisch an.

Vor wenigen Wochen noch ließ sich ein ehemaliger Nato-Oberbefehlshaber in einem internationalen Nachrichtenkanal damit vernehmen, dass 2008 das große Russland das kleine Georgien angegriffen habe. Alle Welt weiß, dass es genau anderes herum war und nur aus der Hybris des damaligen georgischen Staatspräsidenten zu erklären war. Was soll man sich darüber aufregen? Es ist die Gehirnwasch-Methode, die im Westen systematisch eingesetzt wird und nur mit George Orwell oder Aldous Huxley erklärt werden kann. Lüge als Staatsprinzip.

Lüge als neues westliches Staatsprinzip

Wie ein tödlicher Krebs durchzieht seither die "regierungsamtliche Lüge" unser staatliches und westliches System. Wir haben es doch in Berlin erlebt. Da wurde im Deutschen Bundestag ein durchaus sachlicher Bericht über die Darstellungen eines irakischen Überläufers im Vorfeld des Irak-Krieges seitens deutscher Sicherheitsbehörden durch andere mit einem besonderen Drive versehen, um Deutschland gegen den Irak im amerikanischen Interesse kriegsgeneigt zu machen.

Die regierungsamtliche Lüge hat seither alles durchzogen, was mit dem Begriff " Irak" auch nur im Ansatz in Verbindung zu bringen gewesen ist.

Wer den Grund dafür sucht, warum wir uns heute in einer fast verzweifelten Situation mit der Erosion fast aller unserer Wertvorstellungen befinden, der wird in diesem staatlichen und bündnismäßigen Lügen-Gespinst mehr als fündig.

Neuer westlicher" Modell- Staatsmann": Herr Tony Blair

Um das alles noch auf die Spitze zu treiben, wurden die "Meister dieser Lügen" noch als unsere europäischen Repräsentanten seitens der EU in jene Teile der Welt entsandt, wo sie für größte Verbrechen überhaupt die Ursache gesetzt haben. In Großbritannien versucht man bis heute, Tony Blair vor Gericht zu bringen. Aber keine Sorge, diejenigen Spießgesellen, die das alles zu verantworten haben, werden bei jeder sich bietenden Gelegenheit öffentlich geehrt. Für was eigentlich? Dafür, dass sie uns in einen irreparablen Schaden gelogen haben?

An keinem Umstand wird das so deutlich wie an der Tatsache, dass seit dem "transatlantischen Sündenfall mit dem Jugoslawienkrieg" keiner unserer Vorturner es mehr wagt, von einer "westlichen Wertegemeinschaft" zu sprechen. Das geneigte Publikum würde sich vermutlich, politisch gesehen, "übergeben" müssen, sollte ihm das auch noch durch die politische Bagage zugemutet werden.

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Der Krieg des Westens gegen die Wahrheit

Prof. Dr. Paul Craig Roberts

(Paul Craig Roberts, * 3. April 1939, ist ein US-amerikanischer Ökonom und Publizist. Er war stellvertretender Finanzminister während der Regierung Reagan und ist als Mitbegründer des wirtschaftspolitischen Programms der Regierung Reagans („Reaganomics“) bekannt. Er war Mitherausgeber und Kolumnist des Wall Street Journal, Kolumnist von Business Week und dem Scripps Howard News Service. Er wurde bei 30 Anlässen über Themen der Wirtschaftspolitik im Kongress um seine Expertise gebeten)

Der „Krieg gegen den Terror“ ist gleichzeitig ein Krieg gegen die Wahrheit. Seit 15 Jahren – von 9/11 bis zu Saddam Husseins „Massenvernichtungswaffen“ und „Verbindungen zu Al Qaeda“, „iranischen Atomwaffen“, „Assad benutzt chemische Waffen“, die endlosen Lügen über Gaddafi, die „russische Invasion der Ukraine“ – die Regierungen der so genannten westlichen Demokratien halten es für notwendig, sich fest an die Lügen zu klammern, um ihre Pläne zu verfolgen. Und jetzt versuchen diese westlichen Regierungen, die Verbreiter der Wahrheit in Misskredit zu bringen, die ihren Lügen entgegentreten.

Russische Pressedienste werden von der EU und den westlichen Presstituierten als Lieferanten von „Fake News“ angegriffen.

http://www.globalresearch.ca/moscow-accused-of-propagating-fake-news-eu-resolution-on-russian-propaganda/5558835

Auf Befehl ihrer Washingtoner Meister hat die EU doch tatsächlich eine Resolution gegen russische Medien angenommen, weil die nicht der Linie Washingtons folgen wollen. Der russische Präsident Putin sagte, diese Resolution ist ein „sichtbares Zeichen des Zerfalls des Demokratiegedankens in der westlichen Gesellschaft.“ Wie George Orwell voraussagte, wird jetzt das Aussprechen der Wahrheit von den westlichen „Demokratien“ als feindlicher Akt angesehen. Eine brandneue Webseite, propornot.com, hatte gerade seinen Auftritt und verurteilt eine Liste von 200 Internetwebseiten, die Neuigkeiten und Ansichten anbieten, die nicht in Einklang mit den presstituierten Medien stehen, die den Plänen der Regierung dienen. Wird propornot.com von der CIA finanziert, dem National Endowment for Democracy, oder von George Soros?

Ich bin stolz dass paulcraigroberts.org auf der Liste steht (Auszug):

Was wir hier sehen ist, wie der Westen die Art und Weise des zionistischen Israels bei der Behandlung seiner Kritiker übernimmt. Jeder, der die grausame und unmenschliche Behandlung der Palästinenser durch Israel anklagt, wird als „antisemitisch“ verteufelt. Im Westen werden jene, die mit der mörderischen und rücksichtslosen Politik von Regierungsbeamten nicht einverstanden sind, als „russische Agenten“ verteufelt. Selbst der gewählte Präsident der Vereinigten Staaten wird als „russischer Agent“ bezeichnet.

Dieses Projekt, die Verbreiter von Wahrheit als Propagandisten umzudeuten, geht in die Hose. Der Versuch, die Verbreiter von Wahrheit in Misskredit zu bringen, hat stattdessen einen Katalog an Webseiten produziert, wo man verlässliche Informationen finden kann, und die Leser sammeln sich auf den Seiten dieser Liste. Darüber hinaus zeigt der Versuch zur Diskreditierung der Verbreiter von Wahrheit, dass die westlichen Regierungen und ihre Presstituierten gegenüber der Wahrheit und abweichenden Meinungen intolerant sind und unbedingt die Menschen zwingen wollen, die nur der Regierung dienenden Lügen als Wahrheit zu akzeptieren.

Ganz eindeutig haben die westlichen Regierungen und die westlichen Medien keinen Respekt vor der Wahrheit, also wie kann der Westen dann demokratisch sein?

Die presstituierte Washington Post hat ihre zugedachte Rolle gespielt und verbreitet die Behauptung Washingtons, die alternativen Medien bestünden aus russischen Agenten. Craig Timberg, dem es anscheinend an Integrität oder Intelligenz fehlt, oder womöglich an beidem, ist der Strohmann der WaPo, der die Falschmeldung berichtet, „zwei Teams aus unabhängigen Forschern“ – von denen nicht einer identifiziert ist – hätten herausgefunden, dass die Russen meine Ahnungslosigkeit ausbeuten, die von Counterpunch, von Professor Michel Chossudovsky von globalresearch, von Ron Paul, Lew Rockwell, Justin Raimondo und von 194 anderen Webseiten, um einem „aufrührerischen Kandidaten“ (Trump) dabei zu helfen das „Weiße Haus einzunehmen“.

Beachten Sie den für Trump benutzten Begriff „aufrührerischer Kandidat“. Das ist alles was man wissen muss.

Hier kann man nachlesen, was in der presstituierten Washington Post als „verlässliche Berichterstattung“ durchgeht:
https://www.washingtonpost.com/business/economy/russian-propaganda-effort-helped-spread-fake-news-during-election-experts-say/2016/11/24/793903b6-8a40-4ca9-b712-716af66098fe_story.html

Lesen Sie auch:
http://www.alternet.org/media/washington-post-promotes-shadowy-website-accuses-200-publications-russian-propaganda-plants

Glenn Greenwald vom Intercept, der es irgendwie nicht auf die Liste der 200 geschafft hat, macht sich über Timberg und die Washington Post her:
https://theintercept.com/2016/11/26/washington-post-disgracefully-promotes-a-mccarthyite-blacklist-from-a-new-hidden-and-very-shady-group/

Den westlichen Regierungen gehen die Ausreden aus. Seit dem Clinton-Regime übertrifft die Anzahl der Kriegsverbrechen westlicher Regierungen die von Nazi-Deutschland. Millionen Moslems wurden in sieben Ländern abgeschlachtet, vertrieben und mittellos gemacht. Nicht ein einziger westlicher Kriegsverbrecher wurde zur Verantwortung gezogen.

Die verabscheuungswürdige Washington Post ist eine Hauptverteidigerin dieser Kriegsverbrecher. Die gesamten westlichen Print- und TV-Medien sind so tief in die schlimmsten Kriegsverbrechen der Menschheitsgeschichte verwickelt, dass, sollte die Gerechtigkeit einmal siegen, die Presstituierten zusammen mit den Clintons, George W. Bush und Dick Cheney, Obama und ihren neokonservativen Bediensteten oder Führern auf der Anklagebank sitzen werden, je nachdem.

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Kuba, Fidel, Sozialismus … Hasta la victoria siempre!

William Blum (* 1933) ist ein US-amerikanischer Publizist und Kritiker der Außenpolitik der USA. Er war früher beim Außenministerium der Vereinigten Staaten beschäftigt, das er 1967 wegen seiner Opposition zum Vietnamkrieg verließ. Wikipedia >

In den meisten Kommentaren, die ich in den Massenmedien in Zusammenhang mit Fidel Castros Tod gelesen habe, steht dass er ein „Diktator” war – das war auch in nahezu jeder Überschrift zu finden. Seit der Revolution im Jahr 1959 haben die amerikanischen Massenmedien routinemäßig über Kuba als Diktatur berichtet. Aber was tut Kuba eigentlich oder was nicht, um eine Diktatur zu sein?

Keine „freie Presse”? Abgesehen von der Frage, wie frei die Medien des Westens sind (darüber habe ich in den vorhergehenden Artikeln geschrieben), falls das als Standard gelten soll, was würde passieren, wenn Kuba ankündigt, dass ab sofort jeder im Land jede Art von Medien betreiben könnte? Wie lange würde es dauern, bis CIA-Geld – geheimes und uneingeschränktes CIA-Geld, das alle Arten von Fronten in Kuba finanziert – alle Medien, die es wert wären, besitzen oder betreiben würde?

Sind es „freie Wahlen”, an denen es Kuba mangelt? Sie halten dort regelmäßig Wahlen auf kommunaler, regionaler und landesweiter Ebene ab. Sie haben keine direkte Wahl des Präsidenten, aber eine solche haben auch Deutschland oder das Vereinigte Königreich und viele andere Länder nicht. Der kubanische Präsident wird vom Parlament gewählt, der landesweiten Versammlung der Volksmacht. Geld spielt bei Wahlen praktisch keine Rolle, auch politische Parteien spielen keine, die kommunistische Partei eingeschlossen, nachdem alle Kandidaten als Einzelpersonen laufen. Und wieder, was ist der Standard, nach dem kubanische Wahlen beurteilt werden sollen? Ist es das, dass sie keine privaten Unternehmen haben, die Milliarden Dollars dafür ausgeben? Wenn sie es sich einmal überlegen würden, fänden die meisten Amerikaner es schwierig, sich auch nur vorzustellen, wie eine freie und demokratische Wahl aussehen würde oder wie sie ablaufen würde. Könnte dann Ralph Nader endlich in allen 50 Staaten Stimmen bekommen, an landesweiten TV-Debatten teilnehmen und wäre in der Lage, es mit den beiden Monopolparteien im Bereich Werbung in den Medien aufzunehmen? Wäre das der Fall, dann denke ich, dass er wahrscheinlich gewinnen würde, was wohl der Grund dafür ist, dass das nicht so ist.

Oder vielleicht fehlt Kuba unser großartiges System des „Wahlmännergremiums,“ wo der Kandidat mit den meisten Stimmen nicht zwangsläufig der Sieger ist? Brauchten wir das letzte Beispiel dieser Verhöhnung der Demokratie, um uns zu überzeugen, es endlich loszuwerden? Wenn wir wirklich glauben, dass dieses System ein gutes Beispiel für Demokratie ist, warum verwenden wir es nicht genauso für lokale und Wahlen in den Bundesstaaten?

Ist Kuba eine Diktatur, weil es Dissidenten einsperrt? Viele Tausende von Antikriegs- und anderen Demonstranten wurden in den Vereinigten Staaten von Amerika in den letzten Jahren eingesperrt, nicht anders als in jeder Periode der amerikanischen Geschichte. Während der Occupy-Bewegung vor fünf Jahren wurden mehr als 7.000 Menschen eingesperrt, viele von der Polizei geschlagen und in der Haft misshandelt. Und vergessen Sie nicht: die Vereinigten Staaten von Amerika sind für die kubanische Regierung das, was al Qaeda für Washington ist, nur viel mächtiger und viel näher – so gut wie ohne Ausnahme wurden kubanische Dissidenten von den Vereinigten Staaten von Amerika finanziert und anderweitig unterstützt.

Würde Washington eine Gruppe von Amerikanern ignorieren, die Geld von al Qaeda bekommt und wiederholt Treffen mit bekannten Mitgliedern dieser Organisation abhält? In den letzten Jahren haben die Vereinigten Staaten von Amerika einen Haufen Menschen im Inland wie im Ausland nur aufgrund angeblicher Verbindungen mit al Qaeda eingesperrt, mit viel weniger Beweisen, als Kuba für die Verbindungen seiner Dissidenten zu den Vereinigten Staaten von Amerika hatte. Praktisch bei allen „politischen Gefangenen“ Kubas handelt es sich um derartige Dissidenten.

Während andere Kubas Sicherheitspolitik als Diktatur bezeichnen mögen, bezeichne ich sie als Selbstverteidigung.

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Breaking Poems

Syrien

was wenn dein kind
was wenn dein kind
blutet

was wenn dein kind
aus dem Kopf blutet

was wenn dein kind
aus dem kopf und aus dem mund

und dein zweites kind
das baby

Afghanistan

was wenn deine frau
deine mutter, deine schwester

was wenn deine frau
deine mutter, deine schwester
nicht zurückkommen

es war dort
wohin sie täglich
frühmorgens

Irak

was wenn du nicht
was wenn du nicht
schnell

so wie dein freund
der auch nicht schnell könnt

langsam
auch nicht

weil eure beine

Libyen

was wenn du
hinter trümmern

kein gehupe
kein aufheulen von motoren
kein baulärm

nur stille
nur stille
unterbrochen

von knatter, knatter
und

Autor: Stephan Eibel Erzberg
Wiener Zeitung, August 2015

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Tausende Wege führen zum Irrtum, wenige zur Wahrheit

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Putins UNO Rede, Mitschnitt

Ein zentraler Teil der Ansprache beschäftigte sich mit der mehr als explosiven Situation im Nahen Osten, ihren Ursache und Lösungsvorschlägen aus russischer Sicht. Insbesondere geht es um den Kampf gegen den Terrorismus des Islamischen Staates. Dieser Videoausschnitt wurde deutsch übersetzt:

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Ami go home!

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Unfassbare Zustände in der US EU WEST Zensurdiktatur, daher gibt es eine kurze Erklärung, weshalb YouTube das Video "60 Millionen Menschen sind auf der Flücht" weltweit gesperrt hat:

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Nur wenige Menschen sind stark genug, Wahrheiten zu verbreiten und auch Tatsachen zu ertragen (Apaho)

Hier wird über Ereignisse berichtet, die man in gleichgeschalteten Medien kaum findet. Leser sollten sich eine eigene Meinung bilden und weniger den manipulierten Nachrichten glauben. An alle, die diese Seiten erst möglich machen und sich Tag für Tag bemühen, mehr Licht in außer Rand und Band laufende Machenschaften zu bringen, Danke!

Die Weiterverbreitung der veröffentlichten Texte dient der Meinungsbildung und kann positives Umdenken von Bürgern fördern. (apaho webseite)

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